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05.05.2026

ArcelorMittal und EDF power solutions Deutschland unterzeichnen Vertrag über 25 MW Batteriespeicher in Bremen

  • Flexible Lösung trägt zur Stabilisierung des Stromnetzes bei und senkt Energiekosten
  • Batteriespeicher unterstützt Klimaziele des Stahlherstellers
  • Die Batteriekapazität entspricht dem jährlichen Stromverbrauch eines Haushalts von 2.500 kWh über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren

ArcelorMittal, einer der weltweit größten Stahlhersteller, und EDF power solutions Deutschland, ein führender Anbieter von Batteriespeicherlösungen, haben einen Vertrag über den Betrieb eines großskaligen Batteriespeichers am ArcelorMittal-Standort Bremen geschlossen. Der geplante Speicher verfügt über 25 Megawatt Leistung und 50 Megawattstunden Kapazität. Zur Einordnung: Eine Batterie dieser Größe könnte einen kleineren Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 kWh rund 20 Jahre lang versorgen – ohne eine einzige Nachladung.

Mehr Effizienz, weniger Lastspitzen

Der Batteriespeicher übernimmt künftig eine zentrale Rolle im Lastmanagement des Werks. Er hilft, die Stromnachfrage in Zeiten hoher Netzlast gezielt zu glätten. Das reduziert Belastungen für das Stromnetz und senkt gleichzeitig die Energiekosten des Unternehmens. Da Anlagen während der laufenden Produktion nicht einfach abgeschaltet werden können, schafft der Batteriespeicher zusätzliche Flexibilität: Er lädt und entlädt automatisch in definierten Zeitfenstern und verhindert so Lastspitzen. Zudem wird der Speicher flexibel am Strommarkt eingesetzt, um Stromerlöse zu erzielen, bzw. Beschaffungskosten zu reduzieren. 

EDF power solutions Deutschland übernimmt im Rahmen eines 10jährigen Servicevertrags alle Schritte von der technischen Auslegung über Installation bis zu Service und Wartung.

Beitrag zur Energiewende

„Der Batteriespeicher am Standort Bremen wird einer der größten in Norddeutschland sein. Da das Werk rund um die Uhr Strom abnehmen kann, trägt der Speicher in hohem Maße zur Netzstabilität bei. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Zudem ist das Projekt ein weiterer Schritt auf dem Weg, um CO₂-Emissionen künftig noch stärker zu reduzieren“, erklärt Rainer Böse, CEO ArcelorMittal Deutschland.

„Industrieunternehmen mit zugleich hohem Stromverbrauch und festgelegten Produktionsprozessen benötigen flexible Lösungen. Batteriespeicher bieten genau das – und unterstützen außerdem die Nachhaltigkeitsziele von ArcelorMittal auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2050“, ergänzt Clotaire François, Chief Storage and C&I Officer, EDF power solutions Deutschland.

Über ArcelorMittal

Deutschland
Mit einem Produktionsvolumen von rund 8 Millionen Tonnen Rohstahl ist ArcelorMittal einer der größten Stahlhersteller Deutschlands. Auto-, Bau- und Verpackungsindustrie gehören ebenso zum Kundenkreis wie der Bereich Haushaltswaren. Das Unternehmen betreibt vier große Produktionsstandorte in Deutschland. Dazu gehören zwei integrierte Flachstahlwerke in Bremen (mit der Kokerei in Bottrop) und Eisenhüttenstadt sowie zwei Langstahlwerke in Hamburg und Duisburg. Außerdem unterhält der Konzern mit ArcelorMittal Buildings Solutions in Sandersdorf/ Brehna einen Produktionsstandort mit Vertrieb für Sandwichpaneele sowie Profilier-Anlagen für Kassetten-,Trapez-, Trag-, Design- und Wellprofile. Darüber hinaus verfügt die Gruppe über ein stark ausgeprägtes Vertriebsnetz in Deutschland mit vier Stahl-Servicezentren sowie zehn Stahlhandelsstandorten. In Altensteig betreibt ArcelorMittal ein Röhrenwerk. Der Konzern beschäftigt in Deutschland rund 9400 Angestellte.

Weitere Informationen gibt es unter https://germany.arcelormittal.com 

Pressekontakt
Arne Langner, Mail: arne.langner@arcelormittal.com

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